Was macht die Zähne dunkel? Was sollte man meiden?

Hans-Werner Bertelsen ist Zahnarzt in Bremen und Referent bei der Internationalen Fortbildungsgesellschaft für Zahnärzte. Hier beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Thema Zahnbleaching.

Zunächst die Verdunkelung von innen:
1. Biologische Faktoren: Abbauprodukte aus dem Hämoglobin, dem Blutfarbstoff, werden in der Zahnsubstanz eingelagert. Mit zunehmendem Alter werden die Zähne dunkler

2. Medikamentöse, chemische Faktoren: Nachgewiesen ist, dass viele Antibiotika auf chemischen Wege für ein sogenanntes dental-dimming, also für eine Verdunkelung der Zähne sorgen. Weil die meisten Zusatzstoffe aus der industriellen Nahrung bezüglich ihres Eingriffs in den menschlichen Stoffwechsel nicht untersucht sind, müssen wir davon ausgehen, dass es noch viel mehr Stoffe gibt, die für ein dental-dimming verantwortlich sind. Daher sehen Sie in der Zahnpastareklame entweder Angehörige von Naturvölkern oder computerkolorierte Fotokompositionen, die mit der Realität so viel zu tun haben, wie der strahlend blaue Himmel auf der Bayern-Postkarte.

Die Schuldigen, die für eine Verdunkelung von außen sorgen:
1. Ernährungsrelevante Pflanzenfarbstoffe: Schwarzer Tee ist der Klassiker. Daneben können viele andere Gemüsesorten für harmlose Verfärbungen sorgen. Diese sind allesamt durch eine professionelle Zahnreinigung gut zu entfernen.

2. Suchtrelevante Stoffe wie Tabak. Asphaltierte Zähne sind oftmals nur mit härtesten professionellen Mitteln von der schwarzen Teer-Pest zu befreien. Das ist enorm zeitaufwendig und dementsprechend teuer. Aber Raucher sind ja allesamt enorm finanzstark und auch tolerant.

» mehr:

http://www.dermacontour.de/de/schoenheitgesundheit/zahnbleaching-geraete-zubehoer.html

Aufbereitung von rotierenden Instrumenten in der Zahnheilkunde

Allgemeine Grundsätze

Für die reale Aufbereitung in der Zahnarztpraxis sind immer die Herstellerangaben zu beachten.

Instrumente instrumente dentale aus Werkzeugstahl sind weder für das Reinigungs-/Desinfektionsgerät (RDG) noch für den Dampfsterilisator geeignet. Eine Umstellung auf entsprechende Hartmetallinstrumente ist deshalb empfehlenswert.

Einmalartikel (auf der Verpackung mit einer durchgestrichenen 2 gekennzeichnet) sind nicht für eine Aufbereitung/Wiederverwendung zugelassen.

Teilschritte der Aufbereitung

1. Nicht fixierende Vorreinigung

Unmittelbar nach dem Gebrauch sind die Instrumente in eine aldehydfreie Reinigungs-/Desinfektionslösung (zum Beispiel in einen Fräsator) einzulegen. Die Herstellerangaben zur Konzentration und Einwirkzeit müssen beachtet werden.

2. Reinigung/Desinfektion

Manuelles Verfahren:

Die Instrumente sollen unter fließendem Wasser abgespült, grobe Verschmutzungen mit einer Nylonbürste entfernt werden.

Die Reinigung und chemische Desinfektion erfolgt mit geeigneten, material-verträglichen (Herstellerangaben) Mitteln. Zur Desinfek-tion dürfen nur Mittel mit nachgewiesener Wirkung (zum Beispiel VAH-Liste) eingesetzt werden.

Die Reinigungswirkung kann durch den Einsatz eines Ultraschallbades gesteigert werden. Dabei sollte die Temperatur der Flüssigkeit 45°C nicht übersteigen, da sonst die Gefahr einer Proteinfixierung besteht.

Polierer sind im Instrumentenbad aufzubereiten, weil die Schwingungen im Ultraschallbad von den elastischen Materialien absorbiert werden könnten. Arkansassteine und Polierer dürfen nur mit einem geeigneten, alkoholfreien Mittel aufbereitet werden.

Bezüglich der Einwirk- und Standzeiten der Chemikalien sind die Angaben des Herstellers zu beachten.

Die Einwirkzeit beginnt mit Einlegen des letzten Instruments!

Nach Ablauf der Einwirkzeit müssen die Instrumente gründlich mit geeignetem Wasser abgespült werden.

Anschließend werden die Instrumente unverpackt in geeigneten Ständern oder Siebschalen und mehr im Dampfsterilisator thermisch desinfiziert.

Bildet die chemische Desinfektion den Abschluss der Aufbereitung (semikritische MP), muss sichergestellt sein, dass die eingesetzten Mittel voll viruzid wirksam sind und keine Rekontamination (durch Trocknungsverfahren oder Spülwasser) erfolgt.

Maschinelles Verfahren:

Instrumente sollen vor der maschinellen Aufbereitung unter fließendem Wasser abgespült werden, damit keine Rückstände des Reinigungs-/Desinfektionsmittels von der Vorreinigung in die Maschine gelangen.

Danach müssen die Instrumente in einen geeigneten, speziell dafür vorgesehenen Instrumentenständer gestellt werden.

Die Funktionsbereiche der Instrumente müssen möglichst frei gegenüber den Spülstrahlen exponiert sein. Beim Einstellen in den Beladungsträger beziehungsweise Korb ist darauf zu achten, dass nicht anderes Spülgut die Reinigung behindernde Spülschatten verursacht.

Die verwendeten Prozesschemikalien müssen nach den Angaben der Hersteller der Instrumente und des RDG auch für rotierende Instrumente geeignet sein.

3. Trocknung

Die gereinigten und desinfizierten instrumente zahnarzt müssen mit Druckluft oder alternativ mit einem fusselfreien Tuch getrocknet werden. Sollte nach der Behandlung im RDG noch Restfeuchte an den Instrumenten vorhanden sein, ist diese ebenfalls zu beseitigen. Hierbei ist auch auf schwer zugäng- liche Bereiche zu achten.

4. Sichtprüfung

Alle Instrumente sind auf Sauberkeit und Unversehrtheit zu prüfen (gegebenenfalls mit der Lupe).

Sind Restkontaminationen erkennbar, müssen Reinigung und Desinfektion wiederholt werden.

Beschädigte Instrumente (zum Beispiel fehlende Diamantierung, stumpfe/ausgebrochene Schneiden, verzwirbelte/frakturierte Arbeitsteile, korrodierte Oberflächen) sind auszusortieren.

5. Sterilisation (MP „kritisch A und B“)

• Verpackung der Instrumente

• Kennzeichnung bei begrenzter Anzahl von Aufbereitungen

• Sterilisation mit feuchter Hitze in geeig-netem Sterilisator

6. Freigabe

• dokumentierte Freigabe des ordnungsgemäßen Aufbereitungsablaufs zur erneuten Anwendung beziehungsweise zur Lagerung

7. Lagerung

• staub-, feuchtigkeits- und rekontaminations-geschützte Lagerung unter Einhaltung der Aufbewahrungsfristen

Arbeitskreis Dentalinstrumente (AKDI)
Chausseestr. 13
10115 Berlin

Welche Zahnbleaching-Methoden gibt es?

Neben den unwirksamen und überflüssigen Werbetricks aus der Apotheke oder dem Drogerieregal gibt es die wirksamen Methoden. Hierbei können wir die „Zuhause-Methode“ von der Methode im Zahnarztstuhl unterscheiden. Bei Strips wird ebenso mit Carbamid-Peroxid gearbeitet, aber mit einer geringeren Konzentration. Die hohe Wirkstoffkonzentration der Zahnarztstuhl-Methode erlaubt keinen unkontrollierten Einsatz, weil die Schleimhäute und besonders die Augen Schaden nehmen können, wenn das Mittel nicht exakt platziert wird oder in Kinderhände gerät.

Gibt es Qualitätsunterschiede?
Und ob. Das Bleichmittel muss frisch sein. Wenn das Mittel eine zu lange Lagerung hinter sich hat oder ungekühlt gelagert wurde, kann es an Wirksamkeit verlieren oder auch völlig unwirksam werden.

Zähne aufhellen beim Zahnarzt ist sehr viel teurer als Bleaching-Strips oder -Gele für die Heimanwendung. Warum?
Weil die Betriebskosten einer Praxis, also Heizung, Miete, Personal, dazu kommen. Die liegen grob geschätzt zwischen 100 Euro für eine kleine Praxis und 300 Euro pro Stunde für eine große Praxis. Die freiverkäuflichen Strips und Pasten sind aber für den gewünschten Zweck extrem teuer, weil viele Produkte wirkungslos sind.

Worauf muss man beim Bleaching achten?
Zwei Dinge: Ratsamkeit und Wirksamkeit. Als Patient müssen Sie sich vorher erkundigen, ob ein Bleichen überhaupt ratsam ist, oder ob eine einfache professionelle Zahnreinigung hier nicht schon den gewünschten Aufhelleffekt bewirkt. Sie müssen sich ebenso vorher erkundigen, ob ein Bleichen überhaupt wirksam ist, weil vorhandene Keramikkonstruktionen durch den Bleichvorgang nicht beeinflusst werden. Beides klärt die Untersuchung beim Zahnarzt.

BLEACHING BEIM ZAHNARZT

ZAHNMEDIZINISCHE PRAXISKLINIK HERNE

ENTSPANNEND PROFESSIONELL BEI ZPK-HERNE

Das Team der zahnärztlichen Praxisklinik Herne bietet Ihnen das gesamte Spektrum an zahnmedizinischen Leistungen. In unserer Zahnarzt Praxis finden Sie alle Disziplinen der Zahnmedizin unter einem Dach vereint. Wir beginnen mit der Kinderzahnheilkunde, gehen über die Prophylaxe, die Parodontologie, dem perfekten Zahnersatz bis zur navigierten und computergestützten Implantologie. Besonders großen Wert legen wir auf eine präzise Diagnostik und den Anspruch, immer wieder für jeden einzelnen Patienten die optimale Lösung zu finden. Insbesondere für Angstpatienten haben wir vielfältige Möglichkeiten. Wenn Sie es wünschen, können die Behandlungen in Hypnose, Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden.

Wir haben durch fortschrittlichste dreidimensionale radiologische Untersuchungsmöglichkeiten die Gelegenheit ihnen Antworten auf spezielle Problemstellungen zu geben. Durch diese 3D Darstellung Ihres Kiefers, können wir Sie bei implantologischen, oralchirurgischen und parodontalen Fragestellungen optimal beraten. Ergänzt wird unsere Praxiklinik durch das hauseigene Labor, damit direkt vor Ort eine optimale Versorgung mit Zahnersatz gesichert ist.

Das Team der zahnärztlichen Praxisklinik Herne lädt Sie ein, uns auf den kommenden Seiten näher kennen zu lernen.

» mehr:

http://www.zpk-herne.de/